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Die Syndikalistische Initiative



Die SI besteht zum jetzigen Zeitpunkt aus AnarchosyndikalistInnen, RätekommunistInnen und AnarchistInnen. Sie ist offen für alle antiautoritären Linken. Die SI hat sich im Laufe der Proteste gegen den Umbau der Hochschule gegründet, sieht in der Arbeit an der Universität ihren Schwerpunkt, will sich aber nicht einseitig auf diese beschränken.
Das organisatorische Ziel der SI ist - wie der Name schon sagt - der Aufbau einer revolutionären Gewerkschaftsstruktur von der Basis her, vorerst an der FU-Berlin. Diese Struktur ist nicht hierarchisch und soll allen, die sich an ihr beteiligen in gleicher Weise die Entscheidung über das Vorgehen der Gewerkschaft in die Hand geben. Daher müssen alle hier getroffenen Entscheidungen in den jeweiligen Basisgruppen in den Instituten fallen, es darf keine Funktionäre geben und alle Delegierte sind durch ein imperatives Mandat gebunden.
Die Arbeitsfelder einer revolutionären Gewerkschaft (und solange es diese nicht gibt der SI) lassen sich in zwei Bereiche aufteilen:

1. Der "klassische" gewerkschaftliche Kampf gegen die Härten des kapitalistischen Systems, d.h. für die Universität Kampf gegen die Einführung von weiteren Studiengebühren, gegen die Begrenzung des Zugangs zu den Hochschulen, gegen den weiteren Umbau der Hochschule zu Zulieferbetrieben (personell wie theoretisch) für das Kapital, gegen niedrige Löhne von UniversitätsmitarbeiterInnen und deren Entlassungen usw.

2. Aufbau einer Gewerkschaft die vorbereitet ist, einerseits das kapitalistische System im Verbund mit anderen solchen Gewerkschaften (und ähnlichen Gruppierungen) zu beseitigen, und andererseits als Struktur für den Aufbau einer klassen- und hierarchiefreien Gesellschaft den organisatorischen Ausgangspunkt zu bieten. Dies sind, wie die Lage nun mal ist, Fernziele, die sich aber nicht von der alltäglichen Arbeit trennen lassen. Wir sind der Meinung, dass sich nur in der Auseinandersetzung mit dem kapitalistischen System die Menschen finden werden um es auch entgültig zu beseitigen. Nur in der Konfrontation mit dem System lassen sich auch immer wieder die Methoden zu dessen Zerschlagung entwickeln und überprüfen.

Zur Durchsetzung beider Ziele halten wir für uns die Beteiligung an parlamentarischen Strukturen und ähnlichen repräsentativen Vertretungsmodellen, seien es auch solche wie das Studierendenparlament, für kontraproduktiv, da den "Vertretenen" nach der Wahl jede Entscheidung aus der Hand genommen ist und so keine selbständige breite Basis sondern nur "Stimm- und Demonstrationsvieh" generiert wird. Auch sind wir überzeugt, dass persönliche Macht - auch nur die geringste - sowohl der Entstehung einer freien Gesellschaft entgegenwirkt als auch ihre InhaberInnen korrumpiert.
Zu unseren Methoden gehören u.a. direkte Aktionen, Streiks und Besetzungen. Wir wollen die VertreterInnen des kapitalistischen Systems zwingen unseren Forderungen nachzugeben und uns nicht auf dem Weg der "besseren Argumente" mit ihnen einigen.


SI
Syndikalistische Initiative




Kontakt: si@list.free.de

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Bernd Rabehl - ein Rassist an der FU - zum runterladen: als rtf

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